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„Das große Verschweigen“ - Roman einer Familie Was für eine Familie. Der Vater, kriegskrank, autoritär, aber auch hilflos, die Mutter, die gegen den Vater nicht ankommt, und vier höchst eigenwillige und disparate Töchter. Sie erleben eindringlich und sehr unterschiedlich ein so aufregendes wie apokalyptisches 20. Jahrhundert. Moderne und rückwärts gewandte Geistesströmungen treten gegeneinander an: Freud und seine Psychoanalyse, der große Konkurrent C.G Jung, der Philosoph Martin Buber und die irrlichternden Ritter des Heiligen Grals. Im Schicksal kaum einer anderen Familie spiegeln sich die paradoxen Zeitläufte der letzten hundert Jahre mit ihren obskuren Erlösungs- und Vernichtungsideen so anschaulich und paradigmatisch wider. Sinda Dimroth zeichnet die Fährnisse dieser Familie nüchtern und scheinbar leidenschaftslos wie in einem Logbuch auf. Und doch ist daraus auch ein Buch von leiser Ironie und prall gefüllt mit Leben geworden. Erst als der Vater in langen Sitzungen die Geschichte seiner Familie zu Protokoll gibt, wird ihm bewusst, wie sehr er einst als Verführter in den Krieg gezogen ist. Florian Hildebrand, März 2015 Sinda Dimroth Das große Verschweigen Roman einer Familie 254 Seiten 14,90 Euro März 2015 / BUCH&media Merianstr. 24, 80637 München Telefon: +49 (0)89 139290-46 Telefax: +49 (0)89 139290-65 E-Mail: info@buchmedia.de Internet: www.buchmedia.de ISBN print 978-3-95780-030-5 ISBN ePub 978-3-95780-031-2 ISBN PDF 978-3-95780-032-9 |
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![]() Biografie eines Kunstsammlers Wie viel ist von einem bedeutenden Mann zu erzählen, der vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis weit in das 20. Jahrhundert hinein die unterschiedlichsten politischen Systeme und zwei Weltkriege miterlebt hat? Aus Büchern, Briefen und Notizen entwickelt Sinda Dimroth die Familiengeschichte des Kunstsammlers Hermann Bode und beschreibt seine Sicht auf die Metaphysik und Ästhetik in der Kunst der Moderne. Der Hannoveraner war mit der Tänzerin Mary Wigmann befreundet und in zweiter Ehe mit Ilse Beindorff, einer Erbin der Pelikan-Fabrik, verheiratet. Das Ehepaar unterstützte die Kestner Gesellschaft, besuchte das Bauhaus und traf sich mit Nolde, Schwitters, Kandinsky, Klee und Lissitzky, deren Bilder Bode gesammelt hat. Hannover war in den Zwanzigerjahren ein Zentrum der Abstrakten Kunst, die in der Zeit der NS-Diktatur als „entartet“ aus den Museen entfernt wurde. Die Beschreibung des Verkaufs von Bodes Kunstsammlung durch die Erben gibt dem Leser einen anschaulichen Einblick in die Unberechenbarkeit des modernen Kunstmarktes. Am Beispiel von zwei Bildern aus der Sammlung Lissitzky-Küppers wird die ganze Tragik der Restitution von Kunstwerken nachvollziehbar und lässt den Schluss zu, dass die Kunst das Einzige ist, was bleibt. |
sinda dimroth die kunst ist das einzige, was bleibt Biographischer Roman 316 Seiten, Paperback 16,90 Euro März 2020 / BUCH&media Merianstr. 24, 80637 München Telefon: +49 (0)89 139290-46 Telefax: +49 (0)89 139290-65 E-Mail: info@buchmedia.de Internet: www.buchmedia.de ISBN print 978-3-95780-192-0 ISBN ePub 978-3-95780-194-4 ISBN PDF 978-3-95780-193-7 ![]() vom 30. Juli 2020, 21:29 Uhr Pasing:Der Patriarch und die Kunst Aus Büchern, Briefen und Notizen hat die Pasinger Malerin und Bildhauerin Sinda Dimroth die ungewöhnliche Familiengeschichte des Sammlers Hermann Bode rekonstruiert. Ein biografischer Roman über ihren Großvater Von Annette Jäger, Pasing Bitte anklicken um zum Artikelauf sueddeutsche.de zu kommen |
![]() KUNSTKREIS GRÄFELFING 1980 - 2020 Sinda Dimroth Dr. Ingrid Gardill |


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